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Bericht von Gerold Snater über das Minimathematikum in der Rudolf-Mett-Halle Königsberg

 

Viele spannende mathematische Experimente warten auf die Schüler aus den Grundschulklassen und Kindertagesstätten des Landkreises, aber auch auf interessierte Erwachsene und größere Kinder beim sogenannten "Minimathematikum", das in der Rudolf-Mett-Halle vom 06. - 14. November stattfiindet. . Veranstalter ist die Stadt Königsberg i. Bay. in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Schulamt im Landkreis Haßberge, der Grundschule Haßfurt und der Regiomontanus-Grundschule Königsberg. Unterstützer sind die "Stiftung der Sparkasse Ostunterfranken" sowie die Firma Fränkische Rohrwerke Königsberg.

Die Begrüßung der vielen Gäste der Eröffnungsveranstaltung hatten auf fröhliche, ungezwungene Art und Weise die Schülerinnen und Schüler der 4. Klasse der Regiomontanus-Grundschule Königsberg mit einem von ihrer Klassenlehrerin Gabriel Heinrich bearbeiteten musikalischen Spielstück mit dem Titel "Add me!" übernommen.In diesem ging es sowohl darum Geometrie und Facebook unter einen Hut zu bringen als auch aus Quadraten und anderen Formen einen Geometriemann zu bauen, was unter Anleitung der toll agierenden Vorspieler Lars Spangler und Lukas Hau hervorragend gelang. Musikalisch unterstützt wurde die Klasse dabei von dem "Spontantrio" Ulrich Goschenhofer, Wolfgang Mäuser und Christian Räder. Einen musikalischen Beitrag zur Eröffnung lieferte auch die Percussionsgruppe der Klassen 3 f und e unter Leitung von Monika Spörlein von der Grundschule Haßfurt.

Die mündliche Eröffnung hatten Bürgermeister Claus Bittenbrünn, stellvertretender Landrat Oskar Ebert und Schulamtsdirektorin Ulrike Brech übernommen. Das Stadtoberhaupt bedankte sich bei den Organisatoren der Veranstaltung, allen Helferinnen und Helfern, besonders auch beim Elternbeirat der Grundschule Königsberg und den Sponsoren, der Sparkasse Ostunterfranken und den Fränkischen Rohrwerken. Er und auch Oskar Ebert erhofften sich in ihrer kurzen Ansprache von der Ausstellung einen „völlig unverkrampften Zugang zur Mathematik“ für die kleinen Besucher. Ulrike Brech setzte sich unter der Überschrift "Mathematik macht glücklich!" kurz mit mathematischem Denken auseinander, das hilft, eine komplexe Welt zu strukturieren: "Kinder begegnen von Anfang an vielfältigsten mathematischen Phänomenen: Sie erfahren zeitliche Rhythmen, entdecken ihre räumliche Umgebung und interessieren sich für unterschiedliche Formen und Gestalten". Sie gab aber auch zu verstehen, dass sich mathematisches Verständnis nicht von allein entwickelt sondern Interaktionspartner benötigt, die mit den Kindern gemeinsam nach Lösungswegen und Erklärungen suchen, die durch das "Minimathematikum" zweifelsohne hervorragend gegeben sind.

Ums „Begreifen“ ging es dem Festredner des Abends, Professor Beutelspacher,. Professor für Geometrie und Diskrete Mathematik an der Universität Gießen.Mit kleinen Experimenten und Rechenaufgaben zeigte er den Besuchern, wie man kleine aber auch größere Kinder und auch Erwachsene an die Mathematik heranführen kann. Grundlegend stellte er dazu fest, dass der Weg dabei nicht über Formeln und Gleichungen und gleichwohl möglichst komplizierte Dinge geht sondern über eigene Erfahrungen, über Selbermachen. Mit einigen seiner Vorführungen verblüffte er selbst das schon etwas ältere Publikum. So zeigte er wie man aus zwei Papierringen ein Quadrat schneiden kann, oder – was sehr überraschend war – wie er aus zwei anders zusammen geklebten Papierringen zwei ineinander verschlungene Herzen zauberte, mit denen er sich von seinen begeisterten Zuhörern und Zuschauern verabschiedete, die im Anschluss daran an den Stationen selbst fleißig Mathematik „begriffen“.

Zusätzlich konnten die Besucher der Eröffnungsveranstaltung sich an einer Ausstellung des P-Seminars des Regiomontanus-Gymnasiums Haßfurt „Mathematik zum Anfassen“, das Regina Krieger leitet, informieren, in der die Schüler verschiedene Ergebnisse ihrer Arbeit, wie u. a. "Pythagoras zum Auslegen mit Quadraten", Leonardobrücke" oder das "Magisches Quadrat" zum Anfassen dar- und bereitstellten.

Begeistert waren aber nicht nur die Besucher der Eröffnungsveranstaltung sondern auch die Schülerinnen und Schüler, die das Minimathematikum mit seinen verschiedenen „begreifbaren“ Stationen besuchten. Überall wurde intensiv gehandelt, geguckt und geknobelt. So auch Leon Spath, Alexander Löffler, Jannick Weiß und Simon Fritsche von der Regiomontanus-Grundschule Königsberg, die gleich herausgefunden hatten, wie man an der Zahnräderwand die Räder so anordnen muss, dass durch das Drehen des ersten Rades auch das letzte Rad in Bewegung gesetzt wird. Mit Begeisterung und Ausdauer bauten Lars Siegmann, Nina Rettenmeier, Marius Keinath und Philipp Hau die Silhouette einer Stadt mit verschiedenen Holzbauklötzen nach. „Es hat viel Spaß gemacht!“, meinte eine Schülerin der 2. Klasse aus Königsberg beim Verlassen der Ausstellung. Und bestimmt nicht nur ihr. Denn den meisten der kleinen Besucher verging die Zeit des Aufenthaltes viel zu schnell.

Geöffnet ist die Ausstellung am Samstag (08.11.) und Sonntag (09.11.) von 10.00 bis 16.00 Uhr, sowie von Montag bis Donnerstag von 14.00 bis 16.00 Uhr und am Freitag, 14.11., bis 12.00 Uhr. Schulklassen, Kindergärten und Gruppen, die es noch nicht getan haben, können sich bei Frau Anette Reuter bei der Stadt Königsberg unter der Telefonnummer 09525/922210 oder mittels E-mail anette.reuter@koenigsberg.de anmelden. Der Eintrittspreis beträgt für Kinder 1,00 Euro und für Erwachsene 2,00 Euro.

 

 

Die 4. Klasse der Regiomontanus-Grundschule Königsberg eröffnete die Ausstellung mit dem musikalischen Spielstück "Add me!" an dessen Ende ein Geometriemann gebaut wurde

 

 

Aus zwei Papierringen zauberte Dr. Albrecht Beutelspacher bei seinem Vortrag zwei verschlungene Herzen

 

 

Leon Spath, Alexander Löffler, Jannick Weiß (von links) und Simon Fritsche (unten) von der Regiomontanus-Grundschule Königsberg hatten gleich herausgefunden, wie man an der Zahnräderwand die Räder so anordnen muss, dass durch das Drehen des ersten Rades auch das letzte Rad in Bewegung gesetzt wird.

 

 

Mit Begeisterung und Ausdauer bauten Lars Siegmann, Nina Rettenmeier, Marius Keinath und Philipp Hau (von links) die Silhouette einer Stadt mit verschiedenen Holzbauklötzen nach

 

 

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