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                         Die Geschichte unserer Schule

       Vom Unterricht im Augustinerkloster bis zum Bau

       eines größeren Gebäudes im Jahr 1952 durchlebte

       das Schulwesen in Königsberg eine wechselvolle

       Geschichte.

       Die Festschrift aus dem Jahr 2002 gibt einen

       aus führlichen  Bericht (Pdf-Datei).

 

     Regiomontanus, der Namensgeber unserer Schule

 

                           

 

       Der berühmte Königsberger Johannes Müller stu-

       dierte bereits mit 13 Jahren an der Universität

       Leipzig Mathematik.

       Geboren wurde er 1436 in Königsberg. Das Ge-

       burtshaus ist heute noch am Salzmarkt zu besich-

       tigen. Durch sein Wirken wurde die kopernikani-

       sche Wende eingeleitet. Als einer der berühmtes-

       ten Astronomen des 15. Jahrhunderts erfand er

       wichtige astronomische Geräte und berechnete

       äußerst genau den Sternenverlauf. Darüber hinaus

       agierte er als Astrologe, Sprachwissenschaftler

       und Mathematiker.

       Damit war es selbstverständlich, dass er als Na-

       mensgeber für unsere Schule ausgewählt wurde.

       Im täglichen Schulleben ist er sowohl auf offi-

       ziellen Schreiben als Schullogo sowie auf einem

       Graffiti an der nordöstlichen Außenwand präsent.

       In Wikipedia ist ein ausführlicher Artikel zu fin-

       den.

       Ein solches Vorbild verpflichtet.

       So holten wir im Oktober 2008 und im März 2011

       die bekannte Ausstellung des Gießener Mathema-

       tikprofessors Beutelspacher „Mini-Mathematikum“

       an unsere Schule, die vom Publikum begeistert

       aufgenommen wurde.

       Im Januar 2013 war die Miniphänomenta zu Gast.

       Seit 2008 ist unsere Schule eine "Sinus"-Schule

       und beschäftigt sich so noch intensiver mit der

       Mathematik.

 

       Schulische Veranstaltungen nach historischem Vorbild

 

       Die Stadt Königsberg ist durch ihre Geschichte

       geprägt.

       Die Regiomontanusgrundschule sensibilisiert durch

       verschiedene  Aktivitäten ihre Schüler für das

       historische Bewusstsein:

 

        1) Jedes Jahr am Abend  des 30.11. ziehen die

            Kinder als Tilly verkleidet durch die Stadt

            und warnen in Form eines Gedichtes die Mit-

            bürger vor dem leichtsinnigen Umgang mit

            Feuer.

            Dieser Brauch soll an die Belagerung und

            Plünderung des Feldherren Tilly im 30jähri-

            gen Krieg erinnern. Dabei brannte die Stadt

            Königsberg fast vollständig ab.

            Seitdem wird dieser Tag als"Hätscherklooß"

        (= Herr Tilly Czerklas) begangen.

 

        2) Der letzte Montag vor den Sommerferien ist

             immer dem traditionellen Kinderfest gewid-

             met, das auch Katzenkopffest genannt wird.

             Seit mehr als 100 Jahren wird dieses Schul-

             fest als Belohnung für die vorher geleisteten

             Prüfungen gefeiert. Heute führt das Katzen-

             kopfpaar alle Schüler in einem langen Festzug

             durch die Altstadt. Die Mädchen schmücken

             sich mit Blumenkränzen und schwingen bunte

             Bänderstöcke, die Buben tragen Fähnchen. Im

             Wechsel mit der Blaskapelle Prappach rufen

             die Kinder laut die  Katzenkopfverse:

 

             Es leb´ der Herr von Katzenkopf,

            mit seiner Frau, die hat kein´ Zopf.

            Vivat hoch!

 

             Es leb der Herr von Scheuerfeld

            mit seiner Frau, die hat kein Geld.

            Vivat hoch!

 

             Es leb' der Herr von Ummerstadt

            mit seiner Frau, die Hunger hat.

            Vivat hoch!

 

             Auf dem Bleichdamm finden danach neben der

             traditionellen Polonaise Vorführungen aller

             Klassen statt. Beendet wird dieser Tag mit

             der Abschlussrede eines Schülers oder einer

             Schülerin am Marktplatz. Außerdem wird jetzt

             den Kindern  gezeigt, wer unter den histori-

             schen Katzenköpfen steckt.

 

        3) Darüber hinaus wurden auch in den letzten

            Jahren immer wieder unterschiedliche Pro-

        jekte durchgeführt, die die Kinder mit ihrer

           Geschichte vertraut machten:

              *  Die Wasserversorgung früher, aufgezeigt

                  an den vielen noch vorhandenen Brunnen

               *  Königsberger Sagen

               *   Die Bedeutung der Straßennamen

               *  Das Leben im Mittelalter auf der Burg  


                                   

 


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